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Zum Bericht der NRZ "Ist die Kirmes noch zu retten?" vom 31.07.2019 hat heute, 02.08.2019, die NRZ meinen Leserbrief unter der Überschrift "Die Bürgerschaft muss aktiv teilnehmen" veröffentlicht.  Danke an die Redaktion der NRZ!

 

Kirmes in Kalkar

 


Die Kirmes in Kalkar zählt, wie auch in anderen Gemeinden, zu den ältesten kulturellen Veranstaltungen, wo jeder nach Belieben teilnehmen kann.  Man kann hier tatsächlich von Tradition sprechen.

 

 

Der bisherige Ort der Kirmes in Kalkar, der Marktplatz, war und ist Zentrum für diese traditionsreiche Veranstaltung und so sollte es in der Zukunft auch bleiben. Eine Verlegung der Kirmes würde langfristig  für die Kirmes das Aus bedeuten.

 

Die Kirmes (Stadt) und das Schützenfest (BSV) sind für die jeweiligen Veranstalter autark. Die Kirmes kann ohne Schützen und die Schützen können ohne Kirmes.

 

Die Stadt hat in fast 70 Jahren kaum Veränderungen, die zu einer Belebung der Kirmes führten, vorgenommen. Jedes Jahr das gleiche Bild.

 

Wenn man über ein neues Konzept nachdenkt, sollte man in erster Linie auch Ursachenforschung betreiben. Die Urlaubszeit, in diesem Jahr die widrigen Wettererscheinungen, haben dazu beigetragen, dass die Besucherzahl rückläufig war.

 

Zu der Verbindung des Schützenfestes mit der  „Sandstadt“  bin ich der Meinung, dass der Bürgerschützenverein seine Eigenständigkeit lang-fristig bewahren sollte.

 

Sollten kommerzielle Interessen hinter diesen Kommentaren zu „Kirmes, nein Danke“, Kommentarreihe über Facebook, stehen, so ist mit dieser Lösung langfristig niemanden gedient.

 

Kirmes, dieser Begriff hat eine Verbindung zu  Kirchweih. Vielleicht gibt es eine Regelung, wo viele    Vereinigungen sich beteiligen können. Voraussetzung ist, dass Kalkars Bürgerschaft ein Volksfest wie Kirchweih auch feiern möchte. Um die Urlaubszeit und die widrigen Wettererscheinungen zu  umgehen, sollte man  nach einer einver-nehmlichen Lösung mit der Kirchengemeinde Heilig Geist  suchen. Als Termin bietet  sich Pfingsten an. Die in den Kommentaren so hochge-priesene  Einbindung der Bruderschaften und Gilden könnte zu diesem kirchlichen Fest ermöglicht werden.

 

Trotz alledem stimme ich der Bürgermeisterin in Ihrer Rede zur Proklamation des neuen Königspaares zu, dass die Verantwortlichen im Bürgerschützenverein eine hervorragende Arbeit gemacht haben, obwohl dies in der heutigen Zeit nicht immer einfach ist.

 

Hinzufügen möchte ich, wenn die Bürgerschaft aktiv teilnimmt, so könnten viele Gemeinschaften und auch der einzelne Bürger von diesem Fest profitieren und die zwischenmenschlichen Beziehungen würden dadurch sicher aufgewertet.

Heinrich Theißen