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Die Calcarer Freilichtspiele. 

Im Jahre 1925 wurde die Teufelsschlucht als Freilichtbühne zum Zentrum der Calcarer Spielgemeinde. Je Vorstellung folgten bis zu 6.000 Zuschauer aufmerksam dem religiösen Schauspiel.

Calcarer Freilichtspiele

 In den weitesten Kreisen bekannt geworden ist Calcar' in den letzten Jahren durch die "Calcarer Freilichtspiele", die ihm den Ehrennamen, des "niederrheinischen Oberammergau" erworben haben. 

Am 24. November 1924 wurden in der romantischen “Teufelsschlucht" am nahen historisch bedeutsamen Monreberg die Arbeiten zur Schaffung einer großen Naturbühne begonnen. Unter voller Wahrung und Betonung der eigenartigen landschaftlichen Schönheit wurde die Schlucht zu einer in ihrer natürlichen Großartigkeit beispiellosen Freilichtbühne umgestaltet. Strahlenförmig führen an der Südseite von der Talsohle aus 70 Stufen nach oben zu den in gigantischer Staffelung eingebauten 5000 Sitzplätzen. Von ihnen hat man einen prachtvollen Ausblick auf den gegenüberliegenden Bergkegel, der zusammen mit der wohl gegliederten Talsohle ein entzückendes Spielfeld bietet. In bewusster Anlehnung an die kirchliche Kunst der heimischen "Calcarer Schule" pflegt die Calcarer Spielgemeinde - ausschließlich Laienspieler - das religiöse Volksschauspiel, weil gerade dieses auf dem historischen Hintergrunde heimatlicher Kunst bodenständig und typisch ist. 

 1925 wurde die "Calcarer Passion" von Wilhelm Wiesebach, 

1926 "Paradies und Brudermord" von Sebastian Wieser, 
1927 "Joseph und seine Brüder" von demselben Verfasser, 

 1928 " Parsifal " von Peter Macholin, in ,diesem Jahre die "Calcarer Passion 1930" aufgeführt. 

 

Calcarer Freilichtspiele

 

150.000 Besucher aus Rheinland, Westfalen und Holland fanden sich bisher in der Teufelsschlucht ein, gewiss die beste Anerkennung für den künstlerischen und volksbildnerischen Wert der "Calcarer Freilichtspiele", die sich zugleich als das vorzüglichste Mittel moderner Verkehrswerbung für unsere niederrheinische Kunststadt erwiesen haben.