Hochwasser Luftbild (4-2)

Wenn sich so das Umfeld von Kalkar zeigte, machten sich viele B├╝rger in Kalkar gro├če Sorgen. Die Sorgen wurden st├╝ndlich gr├Â├čer. Das Ereignis war ablesbar. Man sprach von Fu├č und Daumen als Ma├čeinheit. Aus Richtung Emmerich bahnte sich, wie in fr├╝heren Jahren, eine gewaltige Katastrophe an. Hab und Gut musste gesichert werden, Keller wurden ger├Ąumt, N├Ąsse und K├Ąlte wurden erwartet. Der Pegel stieg unaufhaltsam.  Ein gewaltiges Hochwasser stand vor der T├╝re.

Vom Rhein ├╝ber die Kalflack bis zur Ley wurden unaufhaltsam ├äcker und Wiesen ├╝berschwemmt. Bauernh├Âfe ragten als kleine Inseln aus dem Wasser. Jeder Hof hatte seinen eigenen Nachen um die Versorgung f├╝r Mensch und Tier zu sichern. Bei Krankheit musste der Arzt den Nachen als Transportmittel nutzen.

Dies ist zu sehen auf einem Luftbild, entstanden Anfang der f├╝nfziger Jahre, die Fl├Ąche der Sparkasse am Markt war noch nicht bebaut. Rund um Kalkar breitete sich das Wasser aus. Da es kurz vor der Aufnahme des Bildes geschneit hatte, macht deutlich, dass das Umland von Kalkar bereits ├╝berschwemmt und der Stadtkern von Kalkar eine Insel ist. Die Deichkronen sind erkennbar, da diese mit Schnee bedeckt sind. 

 

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